Holzbläser



Ist ein Sammelbegriff für die im modernen Orchester benutzten Blasinstrumente, die entweder früher aus Holz bestanden (Quer – und Piccolo – Flöte) ein einfaches Rohrblatt (Klarinette, Saxofon) oder ein doppeltes Rohrblatt (Oboe, Englisch – Horn, Fagott, Kontrafagott) haben.

Die meisten, aber nicht alle Instrumente dieser Gruppe bestehen tatsächlich aus Holz (Ebenholz, Palisander), trotzdem zählen sie wegen der gleichen Spieltechnik zu den Holzblasinstrumenten.

 


Querflöte

Die Querflöte ist bereits seit dem 9.Jh. bekannt. Sie wurde früher aus Holz gebaut, heute aber aus Metall. Wegen dieses Ursprungs zählt sie zu den Holzblasinstrumenten. Die Löcher wurden im vorherigen Jahrhundert mit einer Klappenmechanik weiterentwickelt.

Die Querflöte wird in der Alten Musik, der Klassik und in der modernen Musik eingesetzt. Auch im Jazz-, Rock- und Popbereich hat sie Einzug gefunden. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich von der Kammermusik mit mehreren Querflöten oder auch Streichern, über das Sinfonieorchester bis zum Blasorchester. Die Querflöte hat einen hellen, hohen Klang. Das ideale Einstiegsalter ist von 8 – 11 Jahren.

Die Querflöte wird in Kleingruppen mit 2 Schüler/innen oder im Einzelunterricht unterrichtet.

 

Unsere Lehrkräfte:

Cornelia Herzog
Elisabeth Oberbeck

 


Klarinette

Die Klarinette gehört zur Familie der Holzblasinstrumente, nicht nur weil sie aus dem harten, schwarzen Grenadilleholz gemacht ist, sondern auch weil ihre Töne mit einem kleinen Holzblättchen aus Schilfrohr ( Arundo Donax ) erzeugt werden.

Sie hat einen enormen Tonumfang und eine grosse dynamische Breite, d.h.sie kann sehr tief und sehr hoch, sehr leise und sehr laut spielen, was nicht jedes Instrument von sich behaupten kann. Und überhaupt ist sie mit ihrem samtigen, weichen Ton natürlich das tollste Instrument weit und breit.

Auch die Auswahl der Literatur ist vielfältig. Von der Klassik über Folklore, Kletzmer bis hin zum Jazz ist die Klarinette zu hören. Ob im grossen Synfonieorchester, in einer kleinen Kammermusikbesetzung, solistisch oder im Blasorchester besticht sie durch ihren wandlungsfähigen Ton.

Die Klarinette gibt es in verschiedenen Stimmlagen und man kann praktischerweise alle spielen, da die Griffe gleich bleiben von der hohen Es – Klarinette bis hin zur ganz tiefen Kontrabassklarinette. Üblich ist erstmal die normale B – Klarinette.

Als dann mal ran an die Tute. Wir freuen uns schon auf euch. Wenn der Zahnwechsel erfolgt ist, steht dem Anfangen eigentlich nichts mehr im Wege. Bitte eine Infostunde mit dem Sekretariat ausmachen.

 

unsere Lehrkräfte:

Jutta Fischer
Andreas Winger
Thomas Biel

 


Saxophon

Eines der wenigen Instrumente der Welt, das richtig erfunden wurde, ist das Saxofon. Der Belgier Adophe Sax hat im Jahr 1846 das Patent auf diese Erfindung in Paris angemeldet. Ursprünglich als Bassinstrument gedacht, hat es sich schnell auch in höhere Gefilde aufgeschwungen. Daraus ist eine grosse Saxofonfamilie geworden, vom Spranino – , Sopran – , Alt – , Tenor – , Bariton – , Bass – , Kontrabass – bis hin zum wirklich sehr unhandlichen Subkontrabasssaxofon.

Das Gebräuchlichste im Instrumentalunterricht ist das Altsaxofon, das schon für 9 – 10 jährige Kinder gut spielbar ist. Praktischerweise sind auf allen Mitgliedern der Familie die Griffe gleich, so dass das Wechseln von einem zum anderen ein Leichtes ist und nur abhängig von der Körpergrösse des Spielers ist.

Im Jazz und der Klassik gleichermassen beheimatet, fällt das Saxofon in der Wandlungsfähigkeit seines Tones immer wieder angenehm auf. Von samtig weich, rauchig bis hin zu grell schreiend ist alles geboten. Da die Tonerzeugung wie bei der Klarinette mit einem Einfachrohrblatt erfolgt, gehört es trotz seinem Corpus aus Metall zu den Holzbläsern.

 

unsere Lehrkräfte:

Jutta Fischer
Andreas Winger