Blechbläser



blech2Blechblasinstrumente erzeugen keinen Ton (ausser man verwendet sie als Schlaginstrumente wobei die Optik dabei schnell Schaden nimmt), sie verstärken nur die durch den Luftstrom in Schwingung versetzten gehaltenen Lippen des Bläsers, die wiederum den Atemstrom periodisch unterbrechen.

Zu den standardmäßigen Blechblas- instrumenten eines Orchesters zählen Horn, Trompete, Posaune und Tuba.

Die Klangfarbe der Instrumente hängt von dem Rohrverlauf, konisch oder zylindrisch, und dem gewählten Mundstück ab und natürlich von der Anatomie und Klangvorstellung des Bläsers.

Flacher Kessel mit enger Bohrung, zum Beispiel bei Trompeten und Posaunen, obertonreicher heller Klang. Tiefer Kessel oder Becher, zum Beispiel bei Kornetten und Flügelhörnern, je tiefer der Kessel, desto weicher der Ton. Trichter, bei Waldhorn, extrem milder und dunkler Klang.

Die modernen Blechblasinstrumente werden nach der Form ihres Rohres entweder den Horninstrumenten oder den Trompeteninstrumenten zugeordnet: Hörner haben einen überwiegend konischen Rohrverlauf, Trompeten einen zylindrischen. Diese Unterscheidung wurde erst mit der Entwicklung der heutigen Orchesterinstrumente vor ca. 300 Jahren getroffen.

In der frühen Geschichte der Blechblasinstrumente gab es eine solche Unterscheidung nicht und spielte auch für die Naturvölker keine Rolle: ein Instrument konnte – abhängig vom verwendeten Material – ein zylindrisches oder konisches Rohr haben oder auch eine Mischform sein.

 

Blasinstrumente gab es schon in den ältesten Kulturen in Neuguinea, Brasilien und Australien. Die Völker der Frühkulturen verwendeten jeweils das Material das ihr Lebensraum ihnen bot.

Sehr oft waren es Tierhörner, aber auch Stoßzähne, Meeresschnecken und Seemuscheln, ausgehöhlte Äste, Rinde, Bambus und Schilfrohr oder auch Früchte (z.B. Kürbisse), die – entsprechend präpariert – bei religiösen und magischen Riten oder als Signalinstrument zum Einsatz kamen.
Ein Beispiel für eine Urtrompete, ein Blasinstrument mit zylindrischem Rohr, ist das australische Didgeridoo.

Im Laufe der Jahrhunderte wurden diese “Instrumente” mehr und mehr weiterentwickelt und fanden z. B. bei Nacht- und Feuerwächtern, Jägern, Bäckern oder Postillionen Verwendung. Um 1500 wurden die ersten Rohre aus Messing angefertigt und für den Instrumentenbau verwendet. Mitte des 17. Jahrhunderts fanden die Blechblasinstrumente Aufnahme ins Orchester.

Erst nach 1800 wurde der Ventilmechanismus erfunden. Die Ventile baute man zunächst in ein Waldhorn und später in die Trompete ein. Diese revolutionäre Erfindung erweiterte die spieltechnischen Möglichkeiten des Instrumentes erheblich. Mit dieser Technik werden die Instrumente bis heute gebaut.

 


Horn

Das Horn, eigentlich Waldhorn, hat unter den Blechblasinstrumenten sicher den vielseitigsten und farbigsten Klang. Zwischen zartem weichem Piano und scharfem metallischem Fortissimo liegen eine Fülle verschiedenster Ausdrucksmöglichkeiten.

Das Horn ist ein wunderschönes Solo Instrument, aber auch zum gemeinsammen Musizieren eignet sich es durch seine klangliche Vielfalt besonders gut. Sei es das Holzblasquintett, Blechblasquintett, Blasorchester, Symphonieorchester oder alle Hornensembles von Duo bis Oktett, Klavier und Horn, um nur ein paar aufzuzählen. Überall ist der oder die geübte Hornist/in auch ein willkommener und gesuchter Spielpartner.

Lernen auch Sie dieses tolle Instrument kennen und lieben, meistens ist es ein Bund fürs Leben. Über die geeigneten Vorraussetzungen Informieren Sie unsere Fachkräfte gerne.
Anfangs Alter von ca. 6 bis 99
Wir laden Sie herzlich mit Ihrem Kind zu einem Unterrichtsbesuch ein.

War es auch schon immer Ihr Wunsch ein aussergewöhnliches Instrument zu lernen? Kein Problem …dann lernen Sie doch einfach mit Ihrem Kind mit!! Informationen über diese spezielle Unterrichtsform erhalten Sie bei unserer Geschäftsstelle.

 


Trompete – Tromba

Neben Waldhorn, Posaune und Tuba ist die Trompete ein weiterer wichtiger Vertreter der Blechblas-instrumentengruppe. Wegen ihrer glänzend – strahlenden Toneigenschaften und ihrer ausgezeichneten dynamischen Bandbreite wurde sie in früheren Zeiten gerne als Signalinstrument gebraucht. Ob solistisch oder im Ensemble, die Trompete findet sich heute als fester Bestandteil aller Sinfonieorchester, Musikvereine und unterschiedlichster musikalischer Besetzungen.

Das Trompetenspiel kann nahezu in jedem Alter erlernt werden. Entsprechend unserem pädagogischen Konzept und den jeweiligen persönlichen Wünschen, findet der Unterricht sowohl einzeln wie auch in Gruppen statt. Schon für unsere Kleinsten gibt es die Möglichkeit mittels einer Taschentrompete oder eines Kornetts den frühen Einstieg in den Unterricht zu finden und die Freude am Musizieren zu entdecken.

Bereits seit langen Jahren findet eine pädagogisch und musikalisch sehr fruchtbare und sinnvolle Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Musikvereinen und unserer Schule statt, so dass sich für unsere Schüler vielfältige musikalische Präsentationsmöglichleiten ergeben.
Einen besonderen Genuß erleben wir in Bad Schönborn alljährlich an Weihnachten, wenn auf dem festlich geschmückten Marktplatz direkt vor unserer Schule unsere Trompetenensembles erklingen und uns auf das bevorstehende Fest einstimmen.

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Internetseite und heißen Sie auch in unseren Unterrichtsräumen in den Ortsteilen Langenbrücken und Mingolsheim herzlich willkommen.

unsere Lehrkräfte:

Volker Barth
Hagen Bleeck
Georg Burkhard